Die Unternehmenszentrale des Stadtwerks am Bodensee

Die Unternehmenszentrale des Stadtwerks am Bodensee

Bild: © Stadtwerk am See

Mit der Zustimmung des Gemeinderates Friedrichshafen geht es für das Stadtwerk vom Bodensee bereits in die zweite Runde seiner Nahwärmeoffensive. Konkret steht der Anschluss von mehreren, städtischen Liegenschaften an ein Wärmenetz an, das mit der Abwärme aus örtlichen Industriebetrieben gespeist wird.

Einen ersten Vorstoß in Richtung Öko-Wärme hat das Stadtwerk am See bereits 2015 gewagt. Damals wurde ein Wohnquartier an die Nahwärme aus dem Werk des Motorenherstellers MTU angeschlossen. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) förderte das Projekt mit 1,7 Mio. Euro. Nun sollen gleich mehrere Schulen, eine Sporthalle und das Stadtarchiv in das Netz integriert werden. Insgesamt geht das Stadtwerk allein in der Nordstadt von einem Einsparpotenzial in Höhe von 550 Tonnen CO2 aus.

Weitere Anfragen gehen bereits ein

Mittlerweile zieht das Projekt auch in der Privatwirtschaft große Kreise. Neben den städtischen Gebäuden gebe es weitere große Potenziale für Nahwärme und erste Anfragen würden auch schon eingehen, erklärt Michael Amann, zuständiger Vertriebsmitarbeiter beim Stadtwerk. (ls)

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