In einem Neubaugebiet in Kempen steht die erste Solarthermie-Anlage der Stadtwerke, nun folgt das nächste Projekt mit 18 MW.

In einem Neubaugebiet in Kempen steht die erste Solarthermie-Anlage der Stadtwerke, nun folgt das nächste Projekt mit 18 MW.

Bild: © Stadtwerke Kempen

Die Fernwärme in der nordrhein-westfälischen Stadt Kempen soll grüner werden. Dazu planen die Stadtwerke bereits seit vergangenem Jahr eine Solarthermie-Anlage in völlig neuen Dimenssionen – 18 MWp Leistung sollen auf einem Feld zwischen Bundesstraße und Bahntrasse errichtet werden. Nun beginnt das öffentliche Flächennutzungsplanverfahren.

Auf einer Fläche von zwölf Hektar sollen nach aktuellem Stand der Planung bis Herbst 2021 über 3000 Solarkollektoren installiert werden und anschließend rund 13 Prozent der gesamten Wärmeerzeugung der Kempener übernehmen. 

Für die Stadtwerke ist es nicht das erste Projekt, um die Wärmewende voranzubringen und unabhängiger vom Erdgas zu werden. Bereits vergangenes Jahr ging eine Solarthermie-Anlage des Kommunalunternehmens zur Versorgung eines Neubaugebiets in Betrieb. Ähnlich wie bei diesem Pilotprojekt soll auch das Solarthermie-Großprojekt in Kombination mit einem Wärmespeicher realisiert werden.

Die Solarthermie scheint immer mehr in der Stadtwerke- und Versorgerwelt anzukommen, denn auch die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim haben die Sonnenwärme „groß“ gedacht und realisiert. Zehn MW haben sie auf dem Römerhügel erst diesen Frühling ans Netz genommen. (ls)

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