Die Bauherren Bernhard Dreyer (Projektleiter Star-Energiewerke), Oliver Krause (Geschäftsführer Murg Carrée), Olaf Kaspryk (Geschäftsführer Star-Energiewerke) bei der Querung der Fernwärmeleitungen über die Murg in Rastatt

Die Bauherren Bernhard Dreyer (Projektleiter Star-Energiewerke), Oliver Krause (Geschäftsführer Murg Carrée), Olaf Kaspryk (Geschäftsführer Star-Energiewerke) bei der Querung der Fernwärmeleitungen über die Murg in Rastatt

© Star-Energiewerke Rastatt

In Rastatt werden die insgesamt 200 Wohneinheiten des Wohngebiets an der Murg mit klimafreundlicher Wärme aus dem Rastatter Nahwärmenetz versorgt. Seit Februar hat das Versorgungsunternehmen Star Energiewerke dafür insgesamt 1600 Meter Leitungen verlegen lassen. Die letzte Strecke war dabei besonders herausfordernd, denn die Wärmeleitungen müssen das Flüsschen Murg queren. Um sie an der Unterseite der Hindenburgbrücke anzubringen, war Maßarbeit gefragt.

Rund zwei Millionen Euro kostete die Star-Energiewerke der Wärmenetzausbau. Doch das Geld ist gut investiert, glaubt man Stadtwerke-Chef Olaf Kaspryk: „Das größte Einsparpotential an Energie liegt in der Wärmeversorgung von Bestandsbauten. Mit dem schrittweisen Ausbau der Nahwärmenetze in Rastatt und der Vernetzung von Wärmeinseln möchten wir Hausbesitzern die energetische Sanierung so einfach und zugänglich wie möglich machen.“

Mehr Leistung und KWK-Technologie

Die Wärme, die künftig das Wohnareal an der Murg versorgen wird, kommt aus der modernisierten Heizzentrale auf dem Betriebsgelände der Star-Energiewerke. Deren Kapazität hat der städtische Energieversorger aktuell deutlich erweitert: Ein neues Blockheizkraftwerk mit dreifacher Leistung und ein zusätzlicher Pufferspeicher zur Steigerung der Effizienz werden dort in den nächsten Tagen in Betrieb genommen. (sig)

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