Fernwärme, Wärmepumpe oder doch Geothermie? Wie genau Kommunen künftig heizen, soll sich in der gesetzlich vorgeschriebenen Wärmeplanung zeigen.

Fernwärme, Wärmepumpe oder doch Geothermie? Wie genau Kommunen künftig heizen, soll sich in der gesetzlich vorgeschriebenen Wärmeplanung zeigen.

Bild: © BWP

Sachsenenergie plant die über 160 Kommunen, die an dem Regionalversorger beteiligt sind, bei der kommunalen Wärmeplanung zu unterstützen. Hierfür soll ein sogenannter „digitaler Zwilling“ der jeweiligen Versorgungsgebiete erstellt werden.

„Die hohe Komplexität und notwendige Nachvollziehbarkeit der Wärmeplanung erfordert ein hohes Maß an Digitalisierung des gesamten Planungsprozesses. Ein vielversprechender Lösungsansatz ist es, ein möglichst realitätsnahes Abbild des jeweiligen Gemeindegebiets mit den Gebäudebeständen, Heizungssystemen, verfügbaren erneuerbaren Energiepotenzialen, aber auch soziodemografischen Ausgangsdaten zu schaffen“, erklärt Alexander Schulze, Projektleiter Kommunale Wärmeplanung bei Sachsenenergie, was es mit dem „digitalen Zwilling“ auf sich hat.

600 Mio. Euro werden in Infrastruktur investiert 

Auch Kommunen, die andere Dienstleister mit der Erstellung einer Wärmeplanung beauftragen, sollen bei der Erarbeitung unterstützt werden, heißt es aus Dresden – nicht nur mit notwendigen Planungsdaten, sondern auch mit Know-How und Ideen. Sachsenenergie investiert 2023 insgesamt 600 Mio. Euro in Infrastrukturmaßnahmen. Davon fließen allein 180 Mio. Euro in die Erneuerung und Erweiterung des Stromnetzes. (lm)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper