Die erste Erkundungsbohrung fiel dafür positiv aus, nun sollen Erdsondenbohrungen folgen.

Die erste Erkundungsbohrung fiel dafür positiv aus, nun sollen Erdsondenbohrungen folgen.

Bild: © Brudertack69/AdobeStock.com

Die Stadtwerke Husum dürfen rund um die Stadt nach Erdwärme suchen. Das Erlaubnisfeld sei 98,5 Quadratkilometer groß und umfasse neben der nordfriesischen Kreisstadt auch die Gemeinden Hattstedt und Mildstedt, wie das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover am Dienstag mitteilte.

Die Erlaubnis ist auf zwei Jahre befristet und umfasst das grundlegende Recht, in dem festgelegten Gebiet nach Geothermie zu suchen. Damit seien aber noch keine technischen Maßnahmen gestattet. Das Ziel sei zunächst, geeignete geologische Schichten für die Energiegewinnung durch Tiefengeothermie zu finden.

Dritte Erlaubnis zur Aufsuchung von Geothermie innerhalb von sechs Monaten

Das Thema Tiefengeothermie nehme auch in Schleswig-Holstein weiter Fahrt auf, teilte LBEG-Präsident Carsten Mühlenmeier mit. Sein Amt sei die zuständige Bergbehörde für Schleswig-Holstein und dort habe man jetzt innerhalb eines halben Jahres die dritte Erlaubnis erteilt. «Tiefengeothermie als ressourcenschonende, regenerative Energiequelle spielt bei der Wärmewende eine bedeutende Rolle.» (dpa/lm)

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