Bild: © Naturstrom

Ende 2017 waren hierzulande über zwei Millionen Solarwärmeanlagen in Betrieb, wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) am Dienstag mitteilten. Wurden Solarkollektoren in den vergangenen Jahren hauptsächlich auf Eigenheimen errichtet, so registrierte die Branche 2017 ein wachsendes Interesse von Stadtwerken, Gewerbe und Kommunen an der Errichtung solarthermischer Großanlagen zur Nah- und Fernwärmeerzeugung, heißt es in der Mitteilung weiter. Großanlagen können nach BSW-Angaben inzwischen klimafreundliche Wärme für unter fünf Cent pro Kilowattstunde liefern und stärkere Verbreitung finden.

BDH und BSW weisen darauf hin, dass auch 2018 Verbrauchern staatliche Zuschüsse für den Umstieg auf Solarwärme winken. Für die solare Heizungsmodernisierung eines Eigenheims betrage er in der Regel 3.600 Euro. Dazu komme dass augenblicklich noch niedrige Zinsen günstige Finanzierungskosten ermöglichten. (hil)

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