Die Stadtwerke Tübingen vertiefen ihre Zusammenarbeit mit dem Arzneimittelspezialisten Curevac.

Die Stadtwerke Tübingen vertiefen ihre Zusammenarbeit mit dem Arzneimittelspezialisten Curevac.

Bild: © Stadtwerke Tübingen

Die Stadtwerke Tübingen werden das neue, etwa 8800 Quadratmeter große Produktionsgebäude des Arzneimittelspezialisten Curevac, bekannt durch die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes, mit Fernwärme versorgen. Das teilte das Kommunalunternehmen am Dienstag mit.

Demnach reicht für das neue, im Tübinger Technologiestandort Cyber Valley geplante Gebäude ein einfacher Fernwärmeanschluss nicht aus. Deshalb wollen die Stadtwerke zusätzlich zum Netzanschluss eine Dampferzeugungsanlage bauen, um die Produktion und die Raumluftbefeuchtungsanlagen zu versorgen.

Curevac übernimmt Dampfverteilung

Zwei Dampfkessel sollen jeweils bis zu zwei Tonnen Dampf pro Stunde bei acht bar Überdruck und mit einer Temperatur von 170 Grad Celsius produzieren.

Curevac übernimmt die Dampfverteilung innerhalb des Gebäudes. Die Stadtwerke wiederum kümmern sich im Rahmen eines Contractingmodells um die komplette Dampferzeugung sowie die Anlagenperipherie.

Vorteil Fernwärme

Mehrere Wirtschafts- und Industrieunternehmen hätten sich zuletzt für einen Anschluss an das Fernwärmenetz entschlossen, teilen die Stadtwerke Tübingen mit. Als mögliche Gründe dafür nennt der Kommunalversorger neben der hohen Zuverlässigkeit auch die im Vergleich mit fossil betriebenen Heizzentralen wesentlich geringere CO2-Bilanz der Fernwärme.

Wärme aus Erneuerbaren

Nach eigenen Angaben arbeiten die Stadtwerke daran, Wärme insgesamt bis zum Jahr 2030 mit bis zu 70 Prozent aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. (ab)

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