Christian Pletl, Leiter Dezentrale Erzeugung und Erneuerbare Energien regional bei den SWM, und Peter Romanow, Bereichsleiter bei "Max Streicher", bei der Präsentation der mobilen Anlage (vorne und links, jeweils mit Krawatte).

Christian Pletl, Leiter Dezentrale Erzeugung und Erneuerbare Energien regional bei den SWM, und Peter Romanow, Bereichsleiter bei "Max Streicher", bei der Präsentation der mobilen Anlage (vorne und links, jeweils mit Krawatte).

Bild: © SWM

Sie sitzen tief im Erdreich, müssen aber regelmäßig ausgetauscht werden: Die Pumpen zur Wasserförderung leiden bei einer Geothermie-Anlage schnell unter Verschleißerscheinungen und müssen ausgebaut werden. Bisher gab es hierfür kein einheitliches Verfahren oder Gerät. Deshalb kostete der Ausbau viel Zeit und Mühe. Zum Teil mussten mehrere Mobilkräne bestellt werden.

Die Stadtwerke München (SWM) und die Bohrtechnikabteilung des Deggendorfer Bauunternehmens „Max Streicher“ haben sich nun zusammen getan, um bei diesem Problem Abhilfe zu schaffen. Das Ergebnis: Eine „Workoveranlage“ und dieser Name ist Programm: Die Vorrichtung kann nämlich direkt über dem Bohrloch positioniert werden.

Automatisierung von Arbeitsschritten

Ein eigens konzipierter Sattelauflieger, der von einer Zugmaschine gezogen wird, bildet das Grundgerüst. Ein klappbarer, automatisch ausfahrbarer Zahnstangenmast, der Absetztisch und die Verschraubeinheiten sowie das Gestängehandlingsystem und der Hebewerksschlitten sind im Auflieger integriert. Auf diese Weise sind alle Elemente kompakt zusammengefasst und die Anlage kann mobil und platzsparend eingesetzt werden.

Da viele der Arbeitsschreite durch die neuartige Konzeption der Anlage automatisiert werden, geht der Pumpenaustausch schneller und auch sicherer von statten. Die Stromversorgung für einzelne Tools läuft über ein dieselhydraulisches Antriebsaggregat. (ls)

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