Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Bild: © finecki/AdobeStock

Kann Künstliche Intelligenz (KI) die Dekarbonisierung der Fernwärme voranbringen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein neues Projekt der Deutschen Energie-Agentur (dena). Die Macher hinter dem Projekt gehen der Frage nach, wie es zu der Diskrepanz zwischen bestehenden Potentialen und der tatsächlichen Umsetzung kommen konnte und wo Verbesserungen möglich sind. Sie gehen dabei von der These aus, dass das Thema mit digitalen Lösungen vorangebracht werden kann, etwa indem unter anderem die Effizienz in bestehenden, mit fossilen Energieträgern betriebenen Anlagen erhöht wird. Das Problem: Die Verwendung neuer, digitaler Technologien bei Fernwärmeversorgungsunternehmen ist derzeit als gering einzustufen. Ziel des Projekts ist es auch, bestehende Hürden bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten abzubauen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat die dena im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets zur Umsetzung des Projekts beauftragt. Die operative Umsetzung des Arbeitspakets wurde Ende 2021 europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag hat das Softwareunternehmen ENER-IQ GmbH mit den Stadtwerken Norderstedt als Projektpartner erhalten. Das Projekt wird Anfang 2024 abgeschlossen; einzelne Ergebnisse werden jedoch bereits während der Projektlaufzeit veröffentlicht.

Bewussetsein schaffen, Planung erleichtern

Die Erkenntnisse werden in einem Projektleitfaden dokumentiert. Dieser Projektleitfaden richtet sich primär an Fernwärmeversorgungsunternehmen und soll einerseits ein grundlegendes Bewusstsein für Digitalisierungsprojekte schaffenund andererseits als konkrete Projektblaupause dienen, um die Planung und Durchführung von Digitalisierungsprojekten zu erleichtern.

Teil des Projekts ist eine Umfrage unter Fernwärmeversorgungsunternehmen. Damit soll ermittelt werden, inwieweit Wärmenetze bereits digitalisiert sind, welche weiteren Maßnahmen geplant sind, welche Expertise in diesem Bereich vorhanden ist und welche Hürden bereits identifiziert wurden.

Hier geht es zur Umfrage: https://survey.lamapoll.de/Umfrage-zum-Stand-der-Digitalisierung-bei-Fernwaermeversorgungsunternehmen

Die Bearbeitungszeit beträgt etwa 25 Minuten. Sie können die Umfrage zwischendurch speichern und zu einem beliebigen Zeitpunkt fortführen. Die Umfrage endet am 16. Oktober 2022 um 23:59 Uhr. Die Ergebnisse der Umfrage werden in anonymisierter Form veröffentlicht. Am Ende der Umfrage können Sie freiwillig Ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, um nach Auswertung der Umfrage die Ergebnisse direkt per Mail zu erhalten. Die dena geben Ihre Kontaktdaten selbstverständlich nicht an Dritte weiter.

Die Umfrage wurde mit Unterstützung des AGFW, ASEW, ENER-IQ und Fraunhofer IEE erstellt. Einige Fragen lehnen an einer Studie zur Digitalisierung in Wärmenetzen der Universität Duisburg-Essen, Lagom.Energy und FourManagement an, um einen Entwicklungstrend über die letzten zwei Jahre abbilden zu können.

Die ZfK wird ausführlich über die Ergebnisse der Umfrage berichten. (amo)

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