Die Heizzentrale für das Wohnquartier "Grüne Aue" in Berlin-Biesdorf.

Die Heizzentrale für das Wohnquartier "Grüne Aue" in Berlin-Biesdorf.

Bild: © Vattenfall

Im Wohnquartier "Grüne Aue" im Osten von Berlin heizt eine Abwasser-Wärmepumpe den Mietern ein und versorgt sie mit warmem Wasser. Gut 20 Prozent des Wärmebedarfs auf den 11.400 Quadratmetern Wohnfläche soll die Anlage decken. Der Rest der 740 MWh an Gesamtbedarf wird von einem BHKW und in Verbrauchsspitzenzeiten von einem Brennwertkessel gedeckt.

Damit aus Abwasser Wärme werden kann, hat die Vattenfall-Tochter Energy Solutions im Schmutzwasserkanal der Berliner Wasserbetriebe Überträgerplatten installiert. 48 Module bieten auf 60 Metern Längen eine Entzugsleistung der thermischen Energie in Höhe von 80kW. Für den Antrieb der Pumpe wird Strom aus dem zusätzlich installierten Blockheizkraftwerk genutzt.

Die "Grüne Aue" ist im Netz der Berliner Wasserbetriebe bereits der elfte Standort, bei dem eine Abwasser-Wärmepumpe zum Einsatz kommt. Insgesamt soll die Anlage 22 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. (ls)

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