Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling, zugleich VKU-Präsident und KMW-Aufsichtsratsvorsitzender, informierte sich mit seinem Wiesbadener Kollegen Oberbürgermeister Sven Gerich und den KMW-Vorständen Lars Eigenmann, Jörg Höhler und Stephan Krome am Tag der Daseinsvorsorge über den Baufortschritt am Kraftwerk Mainz-Wiesbaden.

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling, zugleich VKU-Präsident und KMW-Aufsichtsratsvorsitzender, informierte sich mit seinem Wiesbadener Kollegen Oberbürgermeister Sven Gerich und den KMW-Vorständen Lars Eigenmann, Jörg Höhler und Stephan Krome am Tag der Daseinsvorsorge über den Baufortschritt am Kraftwerk Mainz-Wiesbaden.

Bild: © KMW

Großbaustelle auf der Ingelheimer Aue: Aktuell lässt dort die Kraftwerke Mainz Wiesbaden AG zwei innovative Anlagen bauen: ein 100-MW-Motorenkraftwerk und einen großen Fernwärmespeicher. Die neue Wärmeplattform umfasst ein Investitionsvolumen von mehr als 100 Mio. Euro.

Eine zentrale Rolle spielt das neue Blockheizkraftwerk, das seit April 2017 auf dem Kraftwerksgelände entsteht. In diesem Kraftwerk werden nach der Inbetriebnahme im Herbst/Winter zehn große Wärtsilä-Gasmotoren aus dem Brennstoff Erdgas Wärme und Strom produzieren.

Die zweite Komponente dieser Plattform ist eine neue Wärmespeicheranlage. Diese Anlage besteht aus drei Behältern. Jeder Behälter ist circa 43 Meter hoch und hat einen Durchmesser von circa zwölf Meter. Die Speicherkapazität eines Behälters, die später die Funktion von riesigen „Thermoskannen“ übernehmen werden, beträgt rund 250 MWh. Der Bau des Wärmespeichers startete im Juli 2017, die Inbetriebnahme ist im Herbst 2018 geplant. Die Endhöhe der Speicher soll in wenigen Wochen erreicht sein. (al)

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