Die Projektpartner preschen voran, pochen aber auf gute politische Weichenstellungen beim "grünen Wasserstoff".

Die Projektpartner preschen voran, pochen aber auf gute politische Weichenstellungen beim "grünen Wasserstoff".

Bild: © Peterschreiber.media/AdobeStock

Der Nationale Wasserstoffrat (NWR) hat die Fraunhofer Institute für Solare Energiesysteme (ISE) sowie Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) beauftragt, eine Analyse und Bewertung unterschiedlicher Dekarbonisierungspfade für den Wärmemarkt vorzunehmen. Ausgehend von der realen Versorgungssituation soll die Studie mit ihrem Bottom-Up-Ansatz eine Forschungslücke schließen, heißt es in einer Mitteilung. Sie soll zudem regionale und lokale Unterschiede im Wärmemarkt mittels repräsentativer Versorgungsgebiete unter Einbeziehung der lokalen Versorger berücksichtigen.

NWR: Keine vorschnellen Grundsatzentscheidungen treffen

Der NWR empfiehlt, dass bis zum Vorliegen der Studienergebnisse keine Grundsatzentscheidungen für oder gegen den Einsatz von grünen Gasen bzw. Wasserstoff im Wärmemarkt gefällt werden. Hintergrund ist laut der Mitteilung, dass in den bisherigen Studien hohe Abweichungen in den Bedarfsschätzungen bestehen, welche Rolle grüne Gase in einem dekarbonisierten Wärmemarkt spielen werden. Belastbare Empfehlungen für politische Maßnahmen ließen sich vor diesem Hintergrund noch nicht verantwortbar treffen, betont der NWR.

Die Studie soll bis zum Frühjahr 2022 fertig gestellt werden. Sie soll Grundlage für Empfehlungen im Sinne einer Roadmap mit Optionen für einen dekarbonisierten Wärmemarkt 2045 sein. (amo)

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