Zusammen mit Ratekaus Klimamanager Alexander Herberger (v.r.n.l.) und Bürgermeister Thomas Keller nahmen Jost Glüsing und Rüdiger Lange-Jost von der ZVO Energie GmbH die neue Wärmeanlage in Techau in regulären Betrieb.

Zusammen mit Ratekaus Klimamanager Alexander Herberger (v.r.n.l.) und Bürgermeister Thomas Keller nahmen Jost Glüsing und Rüdiger Lange-Jost von der ZVO Energie GmbH die neue Wärmeanlage in Techau in regulären Betrieb.

Bild: © ZVO Energie

Der Zweckverband Ostholstein (ZVO) Energie hat in der Gemeinde Ratekau seine generalüberholte Wärmezentrale in Betrieb genommen. Nachdem der alte Stahlkessel mit Gasgebläsebrenner aus den 90er Jahren an Effizienz und Leistung eingebüßt hatte, musste eine neue klimaschonende Technologie her. Das gasbetriebene BHKW ist mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent genau das Richtige.

Mit einer elektrischen Leistung von 15 kW soll das Heizkraftwerk jährlich 120.000 kWh Strom für 30 Haushalte und eine Liegenschaft der Gemeinde erzeugen. Für die Wärmeversorgung stehen bis zu 30 kW an Leistung bereit. Ein zusätzlicher Gas-Brennwertkessel soll in Spitzenlastzeiten für extra Power sorgen und kann automatisiert zwischen 49 kW und 243 kW gefahren werden. So wird sichergestellt, dass nur genauso viel Wärme, wie auch benötigt wird, geliefert wird.

Abwärmenutzung bringt Effizienzvorteil

Neben der flexiblen Fahrweise und dem hohen Wirkungsgrad überzeugt die Anlage auch mit geringen Übertragungsverlusten bei der Stromerzeugung. Während bei der konventionellen Energieerzeugung durch die fehlende Abwärmenutzung etwa 50 Prozent der Energie verloren gehen, sind es bei einem ZVO-BHKW nur zehn Prozent. (ls)

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