Rewe hat mit EnBW und Shell Vereinbarungen zum Ausbau von Schnellladesäulen geschlossen.

Rewe hat mit EnBW und Shell Vereinbarungen zum Ausbau von Schnellladesäulen geschlossen.

Montage: © EnBW/Rewe

Die Einzelhandelskette Rewe kooperiert mit EnBW und Shell. Ziel sei, eines der größten Schnellladesäulen-Netze in Deutschland aufzubauen.

Bis Ende 2024 sollen an mindestens 400 ausgewählten eigenen Rewe- und Pennymärkten sowie an weiteren eigenen Mietobjekten bis zu 2000 Schnellladepunkte hinzukommen. Im gleichen Zeitraum will die Handelskette an Mietobjekten sowie Neubauten bis zu 4000 weitere Ladepunkte errichten. Derzeit verfügen laut Rewe in Deutschland 130 Märkte über eine Ladeinfrastruktur. Mit bereits bestehenden Ladepunkten werde das Netz Ende 2024 voraussichtlich mehr als 6000 Ladepunkte umfassen.

Nach dem Einkauf ist das Fahrzeug geladen

E-Mobilität spiele bei Rewe eine zentrale Rolle, zum Beispiel bei Dienstwagen, heißt es beim Konzern. Mit dem massiven Ausbau der Schnellladesäulen-Infrastruktur wolle Rewe auch den Kunden gezielt die E-Mobilität erleichtern. Das Unternehmen verweist dabei auch auf Umfragen: Demzufolge sehen 70 Prozent der Befragten in den fehlenden Ladesäulen einen bedeutenden Grund , der gegen die Anschaffung eines Elektroautos spricht. Das solle sich auch dank solcher strategischen Partnerschaften auf Sicht ändern.

Timo Sillober, Chief Sales & Operations Officer bei der EnBW ertklärt: „Wir wollen Elektromobilität in den Alltag der Kundinnen und Kunden integrieren.“ Nirgendwo zeige sich das besser als beim Einkaufen. „Ich fahre auf den Supermarktparkplatz, schließe mein Auto am Schnelllader an. Nach einem Einkauf von 20 bis 30 Minuten komme ich zurück zu meinem Fahrzeug mit ausreichend Ladung für die nächsten ein bis zwei Wochen.“ Deswegen setze EnBW neben dem Aufbau eigener Ladeparks in Innenstädten und entlang von Autobahnen auf Kooperationen mit dem Einzelhandel. (wa)

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