Bei den Neuzulassungen in Deutschland haben Autos mit Alternativantrieben die 40-Prozent-Marke geknackt. Das zeigen Zahlen des Kraftfahrtbundesamts für die ersten neun Monate 2021.
Von Januar bis September wurden insgesamt 2.017.561 Autos neu zugelassen. Davon verfügten 821.612 Pkw und damit 40,7 Prozent über einen alternativen Antrieb. Dazu zählen batterieelektrische Autos, Hybride, Plugin-Hybride und Autos, die durch Brennstoffzelle, Gas oder direkt durch Wasserstoff bewegt werden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg dieser Anteil um 98,5 Prozent.
Starkes Wachstum bei Batterieelektrik
Mit einem Elektro-Antrieb - per Batterie, Plug-In oder Brennstoffzelle – waren 478.121 Neuwagen ausgestattet. Die Steigerung liegt bei 137 Prozent, der Anteil an den Neuzulassungen klettert damit von zehn auf 23,7 Prozent. Betrachtet man nur die Batterie-Stromer, kletterte deren Anteil von 4,8 auf 11,7 Prozent.
Wie enorm die Steigerung bei Alternativantrieben ist, wird deutlich, wenn man nicht die Neunmonatszahlen, sondern den Monat September allein betrachtet. Da liegt der Anteil der Stromer und Plugins mit 48,2 Prozent nur noch hauchdünn unter der Hälfte. (wa)



