Die kurzen Distanzen der Pflegedienste seien ideal für Elektromobilität, meint NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.

Die kurzen Distanzen der Pflegedienste seien ideal für Elektromobilität, meint NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.

Bild: © Tim Reckmann/pixelio.de

Die Zahl der Elektroautos auf deutschen Straßen wächst nur allmählich. Zwar steige die Zahl der Anträge auf Kaufprämie, aber eben langsamer als erwartet, sagt Altmaier. Daher sei es umso wichtiger "Kontinuität bei der Förderung" zu gewährleisten. Seit Förderbegin im Jahr 2016 waren 118.115 Anträge gestellt worden und in 73.337 Fällen die Prämie ausgezahlt.

Der sogenannte Umweltbonus wird mit den identischen Fördersätzen von 4.000 Euro für reine Stromer und 3.000 Euro für Plug-In Hybride fortgeführt. Die Prämie wird jeweils zur Hälfte vom Bund und von der Industrie finanziert. Das zu fördernde Elektroauto muss allerdings einen Netto-Listenpreis von unter 60.000 Euro haben. Insgesamt sind für die Förderung 600 Mio. Euro an Bundesmitteln vorgesehen.

Nachfrage hängt am Angebot

Altmaier betont, wie wichtig es sei, dass die richtigen Angebote aus der Industrie kommen, um noch mehr Menschen zum Kauf zu bewegen. Von einer erfolgreichen Elektrofahrzeugentwicklung hängten auch die Zukunft der deutschen Automobilindustrie und „hunderttausende Arbeitsplätze“ ab. Gleichzeitig müsse der Ausbau der Ladeinfrastruktur weitergeführt werden, um den E-Autos in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. (pm)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper