EnBW will die Ladestrom-Tarife radikal vereinfachen.

EnBW will die Ladestrom-Tarife radikal vereinfachen.

Bild: © EnBW

Mit „Charge@BW“ fördert das Land Baden-Württemberg Lademöglichkeiten bei Arbeitgebern. Für die Gelder des Förderprogramms, das das Landesverkehrsministerium vor einem halben Jahr gestartet hatte, sind mittlerweile 330 Anträge bewilligt worden. Damit können fast 1000 Ladepunkte neu entstehen.

Mit dem Programm fördert das Land Ladepunkte insbesondere auch bei Unternehmen. Die Ladepunkte werden mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. Das derzeit bewilligte Fördervolumen beläuft sich nach Ministeriumsangaben auf rund 1,7 Millionen Euro. Pro Ladepunkt inklusive Netzanschluss fielen demnach bisher durchschnittlich etwa 1750 Euro Förderung an. Ein gutes Viertel der Ladepunkte sei auch öffentlich zugänglich.

Bis 2500 Euro pro Ladepunkt

Anträge können auch weiterhin gestellt werden. Der Kreis der Antragsberechtigten sei groß, heißt es im Ministerium. Das können zum Beispiel Einzelunternehmer, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften sein. Über „Charge@BW“ können bis zu 500 Ladepunkte pro Antragsteller gefördert werden. Für Anschaffung und Installation von Lademöglichkeiten sowie den erforderlichen Netzanschluss gibt es bis zu 2500 Euro pro Ladepunkt.

Eine Förderung sei auch bei Leasing, Miete und Contracting möglich. Sie sei auch unabhängig davon, ob Lademöglichkeiten für Mitarbeitende, Kunden oder die betriebliche Fahrzeugflotte installiert werden. (wa)

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