Der VKU fordert mehr Ladesäulen.

Der VKU fordert mehr Ladesäulen.

Bild: © Joachim B. Albers/AdobeStock

Im Ladesäulenregister des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind 27.730 öffentlich zugängliche Ladepunkte registriert. Jede siebte davon ist ein Schnelllader.

Ende letzten Jahres waren es noch 23.840 Ladepunkte, teilt der Verband mit. Das ist ein Zuwachs von mehr als 16 Prozent innerhalb der ersten vier Monate – trotz der Corona-Krise, die auch die Ladesäulenbetreiber vor große Herausforderungen stelle.

Verkehrswende nur mit der Energiewirtschaft

„Drei Viertel der Ladepunkte werden von Unternehmen der Energiewirtschaft bereitgestellt“, betont BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae mit Blick auf den heutigen „Autogipfel“. Energieversorger treiben nicht nur den Ausbau der Ladeinfrastruktur voran, sondern stellen auch leistungsfähige Netze, zunehmend erneuerbaren Strom und umfangreiche Serviceleistungen bereit. Der Aufschwung der Elektromobilität könne nur mit der Energiewirtschaft funktionieren, sie sei ein zentraler Akteur, damit die Verkehrswende gelingt, so Andreae.

Die in Deutschland gewährten Kaufprämien müssten sich nach Ansicht des Verbands weiterhin daran orientieren, dass sie Anreize für den Umstieg auf klimaschonende Fahrzeuge setzen.

Kein Mangel an öffentlichen Ladepunkten

Die rund 27.700 öffentlichen Ladepunkte reichen nach Berechnung des BDEW für etwa 440.000 elektrisch betriebene Fahrzeuge. Aktuell seien in Deutschland rund 280.000 E-Autos und Plug-in-Hybride gemeldet. Die bundesweite Abdeckung sei somit sehr gut – insbesondere vor dem Hintergrund, dass 85 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz stattfinden. (wa)

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