Seit Mitte August ist der autonome Kleinbus "Emma" in Geras Innenstadt unterwegs.

Seit Mitte August ist der autonome Kleinbus "Emma" in Geras Innenstadt unterwegs.

Bild: © Stadt Gera

Mit einem autonomen Kleinbus können Besucher für die kommenden Monate klimafreundlich durch die Innenstadt von Gera (Thüringen) fahren. Das Elektro-Shuttle "Emma" startete Mitte August den Linienbetrieb an vier Haltestellen in der autofreien Altstadt und soll dort für rund drei Monate den Nahverkehr ergänzen.

Ziel der Aktion sei es, die Themen Nachhaltigkeit und Autonomes Fahren stärker in die Öffentlichkeit zu tragen, sagte eine Stadtsprecherin. "Es ist eine Vision für die Mobilität der Zukunft. Und über Visionen muss auch gesprochen werden."

15 Kilometer pro Stunde schnell

Daher habe die Stadt gezielt eine Route im Zentrum gewählt. Ein Pilotversuch hatte im vergangenen Dezember im Randbezirk Lusan stattgefunden.

Der 15 Kilometer pro Stunde schnelle vollautomatische Bus fährt von Montag bis Samstag zwischen 13 und 18 Uhr und ist kostenlos. Um die Sicherheit der Fahrgäste und der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, ist für Notfälle ein Mitarbeiter an Bord, der eingreifen kann.

1000 Nutzer in Pilotphase

In der Pilotphase um den Jahreswechsel hatten etwa 1000 Menschen im Stadtteil Lusan die Mitfahrgelegenheit genutzt. (dpa/aba)

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