Ausbau läuft schneller als erwartet: in Hamburg gibt es bereits mehr als 1.000 Ladestationen für E-Autos.

Ausbau läuft schneller als erwartet: in Hamburg gibt es bereits mehr als 1.000 Ladestationen für E-Autos.

Bild: © Georg Sander/pixelio.de

Die Hansestadt Hamburg hat ihr selbstgestecktes Ziel von 1.000 öffentlich zugänglichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge in diesem Jahr bereits übertroffen. Aktuell seien allein über die Stromnetz Hamburg GmbH 965 Ladepunkte in Betrieb, teilte die Verkehrsbehörde der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Hinzu kämen rund 60 Angebote von privaten Ladeinfrastrukturbetreibern wie NewMotion oder Allego. Von den Ladestation sind derzeit 64 sogenannte Schnelllader, was laut Behörde europaweit die größte Dichte ist.

Wie die Behörde weiter mitteilte, waren Anfang Oktober in der Hansestadt 3.871 reine Elektrofahrzeuge, 2.060 Plugin-Hybride sowie 39 mit Wasserstoff betriebene Autos zugelassen. In den nächsten fünf Jahren erwartet die Behörde in Hamburg einen Anstieg auf mehr als 50.000 E-Autos und Plug-In-Hybride. Durch ein im Februar gestartetes Projekt für E-Ladestationen in Wohnhäusern und Gewerbeimmobilien wird die Installation privater Ladeinfrastruktur finanziell unterstützt.

Forschungsprojekt für intelligente Netze

Bis Ende September seien 30 Anträge für insgesamt 290 Ladepunkte bei der Investitions- und Förderbank eingereicht worden, berichtete die Behörde. Sie hatte das Modellprojekt „Elbe“ mit einer Förderung von 21 Mio. Euro für bis zu 7.400 weitere Ladepunkte für Elektroautos gestartet, teilweise öffentlich zugänglich sein sollen. Bei „Elbe“ handelt es sich um ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Untersuchung von Lastmanagement. Ladepunkte müssen dabei mit dem Lastmanagement des Verteilnetzbetreibers verbunden werden, damit dieser regulierend in die Stromversorgung eingreifen kann. (sig/dpa)

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