EnBW und der österreichische E-Mobilitäts-Dienstleister Smatrics gründen ein Gemeinschaftsunternehmen für den Ausbau von Ladekapazitäten in Österreich. Das Joint-Venture mit dem Namen Smatrics mobility+ wird vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden im Laufe dieses Jahres starten.
Die beiden Unternehmen kennen sich schon aus gemeinsamen Projekten, die Smatrics für EnBW durchgeführt hat. Seit etwa zwei Jahren liefert Smatrics dabei technische Dienstleistungen von der Projektierung über den Bau bis zum Service für Ladestationen, erläutern CEO Michael-Viktor Fischer und COO Hauke Hinrichs von Smatrics.
Ausbau von Lade-Hubs
Diese Bekanntschaft mündet nun in der Gründung von Smatrics mobility+. Smatrics übernimmt dort die Rolle als technischer Dienstleister und bringt alle seine Ladestationen in Österreich ein. Das österreichische Smatrics-Netz umfasst derzeit 250 Ladestationen, davon etwa 100 zum schnellen Aufladen. Neben dem Ausbau der Schnelladestationen, die Timo Sillober, Vertriebschef bei der EnBW, „als Rückgrat der Elektromobilität“ bezeichnet und dem Knüpfen immer engerer Ladennetze steht die Einrichtung von sogenannten Lade-Hubs im Mittelpunkt. Darunter versteht man Ladeparks mit mehreren Stationen.
Wieviel in das neue Joint-Venture investiert wird, wollten die Partner nicht verraten. EnBW hält mit 51 Prozent die Mehrheit an dem Joint-Venture, der Rest liegt bei Smatrics. Der Dienstleister für Eletrkomobilität wird weiterhin auch für andere Unternehmen in Deutschland sowie in anderen europäischen Ländern tätig sein. Amadeus Regerbis, Leiter Ladeinfrastruktur und Partnerschaften bei EnBW, wird CEO von Smatrics mobility+. Hauke Hinrichs, COO bei Smatrics, wird die gleiche Postition zustätzlich auch bei dem neuen Gemeinschaftsunternehmen bekleiden. (hp)

