Staatliche Förderprämien haben die Neuzulassungen von Elektro- und Hybridfahrzeugen im letzten Quartal in 2020 in der Europäischen Union (EU) nach oben getrieben. Im Gegensatz zu Benzinern und Diesel-Autos waren die elektrischen Antriebe dabei deutlich weniger von der wegbrechenden Nachfrage durch die Corona-Pandemie betroffen. Dies teilt der europäische Branchenverband Acea mit.
Demnach fahre die Mehrzahl der verkauften Autos noch mit herkömmlichen Antrieben. Allerdings legten E-Fahrzeuge im vierten Quartal 2020 stark zu. Sie machten in den letzten drei Monaten 2020 in der EU einen Anteil von 16,5 Prozent aller Neuzulassungen aus. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 4,4 Prozent gewesen.
EU: 20 Prozent Rückgang bei Benzinern und Dieselfahrzeugen
Auch Hybrid-Fahrzeuge wurden beliebter: Hier legte der Anteil an den Neuzulassungen in der EU innerhalb eines Jahres von 7,1 Prozent auf 15,1 Prozent zu. Damit stiegen die Zulassungen bei reinen Elektroautos im vierten Quartal so stark, dass sie erstmals die Zahlen bei Hybridfahrzeugen übertrafen.
Der Anteil an Benzin- und Dieselautos an den Zulassungen betrug im letzten Jahresviertel zusammen noch 66 Prozent. Das ist im Jahresvergleich etwa ein Rückgang um 20 Prozentpunkte. Benziner alleine kamen im vierten Quartal 2020 auf einen Anteil von rund 40 Prozent unter allen Neuzulassungen in der EU. (dpa/jk)
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