Bis zu 60 Prozent höhere Materialkosten als beim Verbrenner fallen beim E-Auto an.

Bis zu 60 Prozent höhere Materialkosten als beim Verbrenner fallen beim E-Auto an.

Bild: © Tesla

Statt den Vorreiterposten in Sachen E-Mobilität belegt Deutschland in einer aktuellen Umfrage von Eon und dem Sozialforschungsunternehmen Kantar Emnid nur den Spitzenplatz als Skeptiker der Verkehrswende. Ein Drittel der Bundesbürger glaubt, dass niemals mehr E-Autos als Verbrenner durch die Straßen fahren werden. Nur Osteuropa hat noch mehr Zweifel an der Marktdurchdringung von Alternativantrieben.

Während nur 15 Prozent der Tschechen und 14 Prozent der Ungarn glauben, dass die E-Mobilität in den nächsten zehn Jahren einen Durchbruch erleben wird, gehen in Deutschland immerhin 13 Prozent von einer Trendwende bis 2030 aus. Sieben Prozent glauben sogar an den Durchbruch in fünf Jahren.

Von Rumänien bis Frankreich

Weitaus optimistischer sehen die Südeuropäer die Chancen der Verkehrswende. Allein 37 Prozent der italienischen Bevölkerung geht davon aus, dass der Stromer den Verbrenner in den nächsten zehn Jahren ablösen wird. Insgesamt haben Eon und Kantar Emndi rund 10.000 Europäer u.a. in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Rumänien zum Thema E-Mobilität befragt. Die Ergebnisse sind Teil der Studie „Wohnen in Europa“. (ls)

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