Ob Haushalte etwa in private Ladestationen für Elektrofahrzeuge investieren, hängt von ihren finanziellen Möglichkeiten ab. Die Corona-Krise bereitet nun einigen Haushalten Sorgen.

Ob Haushalte etwa in private Ladestationen für Elektrofahrzeuge investieren, hängt von ihren finanziellen Möglichkeiten ab. Die Corona-Krise bereitet nun einigen Haushalten Sorgen.

Bild: © Herr Loeffler/stock.adobe.com

Die staatlichen Fördergelder für private Ladestationen für Elektroautos sind erschöpft - der Ball liegt nun bei der neuen Bundesregierung. Seitens der staatlichen Förderbank KfW hieß es am Donnerstag, es sollten keine Anträge mehr gestellt werden. Laufende Anträge seien von dem Stopp nicht betroffen.

Im Fördertopf waren insgesamt 800 Millionen Euro, das Programm wurde zwei Mal aufgestockt - zum letzten Mal im Juli um weitere 300 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgte aus dem Energie- und Klimafonds.

Mehr als 800.000 Haushalte erhielten eine Förderung

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte bereits vor kurzem mitgeteilt, das Förderprogramm habe einen großen Beitrag für die Elektromobilität in Deutschland geleistet. Mit den rund 800 Millionen Euro seien mehr als 800 000 Haushalte mit einem Zuschuss von 900 Euro beim Kauf und der Installation der Wandladestationen unterstützt worden. Dieser Trend müsse durch die nächste Bundesregierung fortgesetzt werden.

SPD, Grüne und FDP befinden sich derzeit in Koalitionsverhandlungen. Mehr Elektroautos gelten als ein Schlüssel dafür, Klimaziele im Verkehrsbereich zu erreichen. Im Verkehr sind Treibhausgasemissionen in den vergangenen Jahren kaum gesunken. (dpa/hoe)

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