Elektromobilität geht auch mit Wasserstoff. Ob Batterie oder Brennstoffzelle besser ist, entscheidet der Anwendungsfall.

Elektromobilität geht auch mit Wasserstoff. Ob Batterie oder Brennstoffzelle besser ist, entscheidet der Anwendungsfall.

Bild: © Denys Rudyi/AdobeStock

20 nord- und mittelhessische Städte wollen gemeinsam 27 Elektroautos beschaffen, um sie im kommunalen Arbeitsalltag zu testen – in der Verwaltung oder auf Bauhöfen. Das Projekt der Städte und Gemeinden in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Waldeck-Frankenberg läuft bis Herbst 2022.

Das Land Hessen beteiligt sich finanziell: Mit rund 311.000 Euro unterstützt Hessen die Städte und Gemeinden. Das Land trägt 40 Prozent der Kosten des Projekts „ländlich e-mobil“. Den Förderbescheid übergab Wirtschaftsstaatssekretär Jens Deutschendorf in Burgwald an den dortigen Bürgermeister Lothar Koch.

Keine Herausforderung für Batterien

„Wir müssen unser Verkehrssystem klimafreundlich machen“, sagte Deutschendorf. Der E-Antrieb könne viel dazu beitragen, stoße aber immer noch auf Skepsis. Dabei seien die weitaus meisten Wege, die Deutschlands Autofahrer zurücklegen, keine Herausforderung für heutige Batterien. Elektroautos seien längst alltagstauglich.

Teilnehmer des interkommunalen Projekts sind Allendorf, Bad Arolsen, Battenberg, Edertal, Gemünden, Korbach, Rosenthal, Vöhl, Volkmarsen, Waldeck, Wetter, Dautphetal, Rauschenberg, Breidenbach, Frankenberg, Amöneburg, Fronhausen, Lohra und Weimar (Lahn). (wa)

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