Elektroautos laden könnte so einfach sein: Stecker rein, laden, Stecker raus, weiterfahren. Keine App, keine Ladekarte, kein QR-Code; die Kommunikation machen Auto und Ladesäule unter sich aus. Plug&Charge nennt sich das, alles liegt fertig in den Schubladen, selbst die passende Norm dafür gibt es, die ISO15518. Nur die Verbreitung fehlt. Das wollen die Stadtwerke-Kooperation Smartlab und der E-Mobilitätsdienstleister Hubject nun ändern.
Hubject und die Smartlab-Tochter e-clearing.net kooperieren, um Plug&Charge zu verbreiten und die Technologie bei allen Partnern von Hubject, Smartlab und e-clearing.net verfügbar zu machen. Plug&Charge werde dank dieser Zusammenarbeit mehreren hundert Stadtwerken in Deutschland angeboten, verspricht Smartlab-Geschäftsführer Mark Walcher.
Smartlab plant neue Produkte
Die Stadtwerke werden gemeinsam mit Smartlab sichere Ladezertifikate ausstellen können – sogenannte Sub- oder Leaf-Zertifikate. Für die Umsetzung will Smartlab ein spezielles „Stadtwerke“- und „ladebusiness“-Produkt schaffen. "Damit werde der Energieversorger- und ‘ladebusiness’-Vertrag ins Auto übertragen und der Fahrer könne sich dann direkt authentifizieren", so Walcher.
"Gemeinsam mit Smartlab und der Plattform e-clearing.net sind wir bestrebt, Plug&Charge überall in Europa zugänglich zu machen. Wir glauben, dass diese Partnerschaft uns dabei helfen wird, das nahtlose Laden von Elektrofahrzeugen auf eine neue Ebene zu heben", sagt Hubject-Chef Christian Hahn. (wa)



