Innogy will in Zukunft verstärkt auf den Betrieb von Ladesäuleninfrastruktur in Parkhäusern und für Flottenbetreiber setzen. Für die Elektroautovermietung Ufodrive hat das Unternehmen in Kooperation mit dem Parkhausbetreiber Apcoa Parking eine neue Ladestation in einem Berliner Parkhaus eingeweiht. Dort wolle man praktisch zeigen, wie effiziente Ladeinfrastruktursysteme funktionieren können, berichtet Armin Gaul, Verantwortlicher für die "Koordination Technische Produktentwicklung" der Sparte Netz und Infrastruktur bei Innogy.
Die 2018 gestartete E-Autovermietung Ufodrive vermietet vor allem Fahrzeuge des US-amerikanischen Autoherstellers Tesla und ist schon in 13 Ländern aktiv. In Berlin sollen erstmal sieben Fahrzeuge zur Miete per App bereitstehen. Innogy versorgt die Station mit sieben 22 kW-Ladeboxen und einem Lademanagementsystem, dass die Lasten effizient verteilen soll. Solche Lademanagementsystem werden auch für die Zukunft wichtig sein, um die notwendige Anschlussleistung für Parkhäuser oder ähnlich große Abnehmer und die damit verbundenen Kosten möglichst gering zu halten, erklärt Gaul weiter.
Kooperation Innogy und Apcoa Parking
Gemeinsam mit Apcoa Parking will man das Thema Ladeinfrastruktur in Parkhäusern nun vorantreiben, da man diese mit relativ überschaubaren Kosten mit Infrastruktur ausstatten kann und unmittelbar große Flächen für viele Fahrzeuge und Ladevorgänge bereitstellen kann. Fahrer von E-Fahrzeugen könnten sich dann, im Gegensatz zu solitär aufgestellten Ladesäulen an der Straße, sicher sein, an den ausgestatteten Standorten in Parkhäusern auch eine freie Ladesäule zu bekommen.
Gleichzeitig bekommt Innogy als Energiedienstleister von Ufodrive oder Apcoa Parking sichere Informationen darüber, welche Auslastung der Fahrzeuge zu erwarten ist und kann dementsprechend einen Business Case entwickeln. (pm)



