In Köln könnten in Zukunft bald erste E-Autos mit der Kraft des Rheins betankt werden.

In Köln könnten in Zukunft bald erste E-Autos mit der Kraft des Rheins betankt werden.

Bild: engel.ac/Adobe Stock

Der Autobauer Ford will neue Wege in der Stromversorgung von E-Ladestationen gehen. Dafür kooperiert er mit dem Start-up RheinSharing aus Köln. Gemeinsam wollen die Partner untersuchen, ob und wie der Ford-Standort Köln-Niehl und seine Ladestationen mit Wasserkraft aus dem Rhein versorgt werden können.

Bereits seit 2018 bezieht Ford am Standort Köln seinen Strom zu 100 Prozent aus Wasserkraft – allerdings aus dem europäischen Ausland. Die nun unterzeichnete Absichtserklärung mit RheinSharing soll dazu beitragen, erneuerbaren Strom direkt vor Ort zu erzeugen und zu nutzen.

Machbarkeitsstudie soll Klarheit über Kosten bringen

Die beiden Unternehmen kennen sich bereits aus einem vorherigen Projekt. So belegte RheinSharing bei der Ford Fund Smart Mobility Challenge im März dieses Jahres den zweiten Platz. Damals haben die sechs Studierenden der Fahrzeugtechnik und Architektur der Technischen Hochschule Köln, die RheinSharing gegründet haben, einen Entwurf für die Energiegewinnung im Rheinauhafen erarbeitet.

Die Strömungsenergie des Rheins soll in Ökostrom umgewandelt und direkt zur Stromversorgung von Ladestationen genutzt werden können. Die kommende Machbarkeitsstudie soll Aufschluss über die Strömungsgeschwindigkeit, Energiegewinnungsprognose und Kosten für den Ford-Standort bringen. (lm)

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