The Mobility House bietet Elektroautofahrer*innen die Möglichkeit an, sich CO2-Einsparungen ihres Fahrzeugs auszahlen zu lassen. Möglich sei dies durch den Handel mit sogenannten Treibhausgasminderungsquoten (THG-Quote), wie der Anbieter von Ladelösungen mitteilt.
Die Auszahlung gelte ab 2022 und betrage mindestens 250 Euro. Werden höhere Erlöse beim Verkauf der THG-Quoten erzielt, sollen Kund*innen auch eine höhere Auszahlung erhalten.
Ladeanbieter übernimmt Abwicklung
The Mobility House übernimmt dabei die Abwicklung und Auszahlung der THG-Quoten. Die Auszahlung soll jedes Jahr neu möglich sein.
Die Treibhausgasminderungsquote schreibt Mineralölunternehmen seit 2015 Ziele zur Einsparung von CO2-Emissionen vor. Damit dient sie als gesetzliches Lenkungsinstrument, um den CO2-Ausstoß im Verkehrssektor zu senken.
An Mineralölunternehmen verkaufen
Ab 2022 profitieren dabei auch Elektroautobesitzer*innen. Denn sie können die eingesparten CO2-Emissionen ihres Elektrofahrzeugs an Mineralölgesellschaften verkaufen. Diese Unternehmen sind verpflichtet, ihre Emissionen zu reduzieren und können dazu Quoten aufkaufen.
Die neue Quotenregelung fördere die Elektromobilität, in dem sie das In-Verkehr-Bringen von fossilen Treibstoffen für Mineralölunternehmen immer teurer mache, erklärt Daniel Heydenreich, Geschäftsführer, The Mobility House.
Quote läuft mindestens bis 2030
Die THG-Quote gilt bis mindestens 2030 als gesetzt. Bis zu diesem Jahr müssen die quotenverpflichteten Mineralölunternehmen einen stetig steigenden Anteil ihrer CO2-Emissionen verringern oder durch Quotenhandel ausgleichen. Außerdem könnten die Preise noch weiter steigen. (jk)



