Erik O. Schulz, Oberbürgermeister der Stadt Hagen und Aufsichtsratsvorsitzender der Enervie Gruppe, zu der auch Mark-E gehört, (links) und Erik Höhne, Vorstandssprecher Enervie (rechts) eröffnen die E-Ladesäule der Mark-E am Hagener Emilienplatz.

Erik O. Schulz, Oberbürgermeister der Stadt Hagen und Aufsichtsratsvorsitzender der Enervie Gruppe, zu der auch Mark-E gehört, (links) und Erik Höhne, Vorstandssprecher Enervie (rechts) eröffnen die E-Ladesäule der Mark-E am Hagener Emilienplatz.

© Mark E

Acht Jahre lang konnte im nordrhein-westfälischen Hagen und Umgebung an Ladesäulen von Mark-E kostenlos Strom für Elektroautos getankt werden. Ab 1. März müssen E-Autofahrer nun für ihre Tankladung zahlen, haben dafür aber auch Zugang zu einem europaweites Netzwerk aus Ladestationen, teilte der Energiedienstleister mit.

In der kostenlosen Implementierungsphase der Mark-E-Ladestationen ist die Nachfrage an zusätzlicher Infrastruktur deutlich gestiegen. Immerhin 350 dauerhafte Nutzer tanken ihr E-Auto in der Region im südöstlichen Ruhrgebiet. Daher erweitert Mark-E sein Ladenetz von 23 Tankstationen. Während sich derzeit mehrere Ladesäulen in Hagen, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Halver im Bau befinden, hat Mark-E bereits Förderanträge für 26 weitere Tankmöglichkeiten im Netzgebiet gestellt.

Kostpflichtiges Tanken für größeres Ladenetzwerk

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage kooperiert das Energieunternehmen mit „Ladenetz.de“, einem der größten Partnernetzwerke für E-Tankstellen. Dadurch erhalten Kunden über ihre Ladekarten zusätzlich Zugang zu über 1200 Ladepunkten in Deutschland und insgesamt über 10 000 Ladepunkten in ganz Europa. Für registrierte Nutzer wird dafür ein Grundpreis von 7 Euro monatlich fällig.  Für eine Normalladung werden zudem 0,39 Euro pro kWh bzw. für eine Schnellladung 0,29 Euro pro Minute fällig. Externe Kunden zahlen zwar keine Grundgebühr, müssen aber mehr für ihre geladene Leistung zahlen. (ls)

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