Bild: © KIT

Technologien entwickeln, über die sich methanbasierte Kraftstoffe aus erneuerbaren Quellen gewinnen, in Anwendungen nutzen und schnell in den Markt einführen lassen – das ist das Ziel des Projekt Methquest („Methan aus erneuerbaren Quellen in mobilen und stationären Anwendungen“). Die gemeinsame Leitprojektkoordination übernehmen Rolls-Royce Power Systems und die DVGW-Forschungsstelle am Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert es mit 19 Mio. Euro.

Während Gas insbesondere in der Wärmeversorgung weit verbreitet ist, ist dessen Potenzial im Personen-, Güter- und Schiffsverkehr bisher kaum erschlossen. „Für eine erfolgreiche Energiewende ist es unabdingbar, dass die Sektoren Energie und Verkehr gekoppelt und gesamtheitlich betrachtet werden. Dabei spielen methanbasierte Kraftstoffe, die anhand von Strom aus erneuerbaren Energiequellen („Power to Gas“) gewonnen werden, eine wichtige Rollet“, sagte Norbert Brackmann, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft zum Projektstart.

Wesentlich für Methquest sei der sektorenübergreifende Untersuchungsansatz. „Durch sechs Verbundprojekte erreichen wir einen Innovationsschub in zahlreichen Bereichen, angefangen bei der Entwicklung neuartiger Lösungen, um Gas aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, über neuartige Motorenkonzepte für Autos, stationäre Anwendungen und Schiffsantriebe bis hin zur Gestaltung von Microgrids für Binnen- und Seehäfen“, so Dr. Frank Graf, Bereichsleiter Gastechnologie der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT. (wa)

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