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Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat eine neue Ausschreibungsrunde des Forschungsprogramms „Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW“ gestartet. Ziel der Förderung sind innovative Projekte, die konkret zeigen, wie Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie günstiger werden und somit zur vollen Marktreife gelangen kann, sagte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller. Für diese Runde, in der Wissenschaft und Praxis zusammengebrach werden sollen, steht bis 2020 eine Summe von zwei Mio. Euro bereit.

Derzeit gelte es, praktische Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit sich der Einsatz von Brennstoffzellen auch wirtschaftlich lohnt. Hierzu gehörten Fragen bei der Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien, bei der Kopplung verschiedener Energiebereiche mittels Wasserstoff und beim Einsatz von regenerativ erzeugtem Wasserstoff in der Industrie. Auch seien neue Geschäftsmodelle für Wasserstoff- und Brennstoffzellen oder der Einsatz des Erdgasnetzes als Zwischenspeicher für Wasserstoff vorstellbar.

Das Ministerium fördert mit dem 2016 ins Leben gerufene Forschungsprogramm inter- und transdisziplinäre Forschungsvorhaben in Kooperation mit der Praxis. Bis zum Jahr 2021 stehen für das Programm insgesamt sechs Millionen Euro bereit. (wa)

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