Diverse Förderprogramme haben dem der Netzgesellschaft des Regionalversorgers N-Ergie, der N-Ergie Netz GmbH, im vergangenen Jahr einen massiven Zuwachs an neu installierten nicht-öffentlichen Ladepunkten beschert. Laut Pressemitteilung wurden im Jahr 2021 etwa 4000 Wallboxen neu angeschlossen.
Die Zahl der registrierten privaten Ladestationen im Netzgebiet stieg aber nur von rund 1.200 auf insgesamt rund 5.200. Die N-Ergie Netz GmbH geht deshalb davon aus, dass es in ihrem Netzgebiet eine größere Anzahl an weiteren Wallboxen gibt.
„Dunkelziffer“ vermutet
Schätzungen zufolge könnte die tatsächliche Zahl um bis zu 30 Prozent höher liegen – obwohl die Installation einer privaten Ladestation in jedem Fall dem Netzbetreiber mitzuteilen ist.
Das Wissen, an welchen Stellen im Netz die Ladepunkte installiert werden, sei für Netzbetreiber wie die N-ERGIE Netz GmbH entscheidend, um das Stromnetz bedarfsorientiert fit für die Aufgaben der Zukunft zu machen.
Das Unternehmen bittet deshalb zu beachten, dass Wallboxen mit einer Leistung bis zu 12 Kilovoltampere (kVA) beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden müssen. Stationen mit einer höheren Leistung müssen nach der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) sogar vor der Installation genehmigt werden. In der Regel übernimmt dies die installierende Elektrofirma. Das Stromnetz der N-Ergie Netz GmbH umfasst Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen und ist rund 28.000 Kilometer lang. (hoe)



