Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen steckt mehr Geld in die Förderung von Ladeinfrastruktur. Davon profitieren soll vor allem die „intelligente“ Säule – also Modelle mit Kommunikationsschnittstellen wie Ethernet oder WLAN. Aber auch die einfacheren Ladepunkte werden stärker gefördert – zumindest zeitlich befristet.
Die bereits in Kraft getretene überarbeitete Förderrichtlinie "Emissionsarme Mobilität" sieht eine Anhebung des Förderhöchstsatzes um 1500 Euro pro intelligentem Ladepunkt vor. Befristet bis zum 30. November wird zudem die Förderquote für andere Ladepunkte um zehn Prozentpunkte und die Förderhöchstgrenze um 1000 Euro pro Ladepunkt erhöht.
Geld auch für Batteriespeicher
Ausgebaut werden soll auch die lokale Erzeugung, Speicherung und Nutzung erneuerbarer Energien. Deshalb gewährt das Land einen zusätzlichen Bonus von 500 Euro für die Installation von Ladeinfrastruktur, wenn diese mit Strom aus einer neu errichteten Erneuerbare-Energien-Anlage versorgt wird. Wer diesen Strom zudem in einem fest installierten Batteriespeicher zwischenlagert, erhält pro Kilowattstunde Speicherkapazität noch einmal weitere 200 Euro.
Ebenfalls befristet erhöht wird die Förderung für Elektrolastenräder. So können sich Gewerbetreibende nun 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis zu einer Höhe von 3500 Euro fördern lassen. Kommunen erhalten bis zu 70 Prozent. (wa)
