Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Bild: © AdobeStock/Wellnhofer Designs

Die Pfalzwerke AG weitet ihr Engagement im Bereich Elektromobilität nach Österreich aus. Gemeinsam mit der österreichischen Landesgesellschaft der Hornbach Gruppe werden an insgesamt 14 Standorten der Baumarktkette bis Ende 2022 Schnellladeparks errichtet. Die zum Einsatz kommenden Schnelllader des Herstellers Enercharge ermöglichen laut Pressemitteilung das gleichzeitige Laden von zwei Elektrofahrzeugen je Ladestation.

An jedem Standort werden insgesamt sechs Ladepunkte errichtet, davon vier Schnellladepunkte. Die Ladeleistung liegt hier bei bis zu 240 kW pro Ladepunkt. Zusätzlich ergänzen Normalladepunkte mit 22 kW die Ladeinfrastruktur. Die ersten Schnellladeparks sollen an Standorten von Hornbach-Märkten in Bad Fischau, Wels und Gerasdorf bereits Anfang des Jahres 2022 in Betrieb gehen. 

Kooperation mit Enercharge und SPL Tele Group

Die beiden Unternehmen Hornbach und Pfalzwerke arbeiten im Bereich Elektromobilität bereits seit drei Jahren eng zusammen. Die bisher installierten Schnelllader ermöglichten das Laden von über 200 Kilometer Reichweite innerhalb kürzester Zeit. Die Ladeinfrastruktur biete die Möglichkeit des Ladens mit allen gängigen Zugangssystemen, heißt es. Bei der Umsetzung und dem Betrieb der Standorte in Österreich arbeiten die Pfalzwerke mit dem im Bereich Elektromobilität sehr erfahrenen Unternehmen Enercharge und der SPL Tele Group zusammen.

Die Pfalzwerke  sind beim Ausbau der Ladeinfrastruktur schon seit längerem bundesweit aktiv. Sie betreiben nach eigenen Angaben das größte öffentliche Schnellladenetz für PKW in Rheinland-Pfalz, und bundesweit ein Ladenetz von fast 500 Ladepunkten. (hoe)

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