Bild: © BMVI

Das Bundesverkehrsministerium hat 168 „Zukunftsschecks“ in Höhe von insgesamt 90 Millionen Euro aus der Förderrichtlinie Elektromobilität vergeben. Damit sollen kommunale Fahrzeugflotten elektrifiziert werden, um die Stickstoffdioxidbelastung in Städten zu vermindern.

Auch eine Fähre ist dabei

Nach Angaben von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer seien mit dem „Sofortprogramm für Saubere Luft“ bereits über 9000 E-Fahrzeuge und 5000 Lademöglichkeiten finanziert worden. Bei den nun aktuellen 168 „Zukunftsschecks“ gehe es um den Kauf von über 3800 E-Fahrzeugen – darunter auch über 30 Busse und bis zu 400 Nutzfahrzeuge – sowie den dazugehörigen fast 2000 Lademöglichkeiten.

Ein ordentliches Stück vom Förderkuchen bekommen die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) ab. Mit rund 11 Mio. Euro wird unter anderem die Anschaffung von 24 Kehrmaschinen, zehn Lastwagen, neun Schaufellader und acht Abfallsammelfahrzeugen gefördert – die BSR gehen einen wichtigen Schritt in Richtung der Elektrifizierung der Nutzfahrzeuge.

Erstmals werde auch eine E-Fähre gefördert – Empfänger ist die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel. Auch für die Kieler Verkehrsgesellschaft fließt Geld: Neun Millionen Euro gibt das Ministerium zur Anschaffung von 20 elektrischen Standardbussen und neun Gelenkbussen hinzu.

Auf die Straße bringen
 
Nun – so Scheuer – sei es Aufgabe der Fördernehmer, die beantragten Fahrzeuge schnellstmöglich anzuschaffen und auf die Straße zu bringen. (Wa)

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