Im Rahmen des Rückvergütungsmodells hat Smartlab für 2019 mehr als anderthalb Millionen Euro an die mittlerweile über 210 kommunalen Energieversorger des ladenetz.de-Verbunds ausgeschüttet. Hierunter fallen Erträge, die durch die Ad-hoc Bezahlung entstanden sowie durch Kunden Dritter generiert wurden. Damit übersteigen die Kick-Back-Vergütungen die Mitgliedsbeiträge der Stadtwerke für ladenetz.de um ein Vielfaches, teilt die Stadtwerke-Kooperation mit
Bemerkenswert dabei sei, dass die Tendenz stark steigend ist. 2018 lag die Rückvergütung noch bei knapp 450.000 Euro.
Der Kooperation komme zugute, von Anfang an auf einen fairen Zugang zu ladenetz.de und somit Roaming gesetzt zu haben, meint Smartlab-Geschäftsführer Mark Steffen Walcher. Daher gehe die aktuelle Diskussion, die Elektromobilität dem bilanziellen Netzzugang zu unterwerfen, in die völlig falsche Richtung.
„Damit würde ein bestehendes und in der Praxis immer besser funktionierendes Modell zerstört. Aktuell können die meisten der Konkurrenten der Stadtwerke sowie die Kunden der über 200 Stadtwerke mit ihrem jeweils vereinbarten Preis deutschlandweit an über 80 Prozent aller Ladepunkte tanken“, so Walcher. Daneben gebe es noch weitere Mobilitätsdienstleister, deren Kunden ebenfalls via App oder Karte auf die Systeme zugreifen können. (wa)



