Die Stadtwerke-Kooperation Smartlab und das Technologieunternehmen The Mobility House vernetzen ihre Systeme. Die beiden Unternehmen haben eine Schnittstelle entwickelt, die einen Datenaustausch zwischen „Chargepilot“, dem Lade- und Energiemanagementsystem von The Mobility House – und „Lisy“, dem zentralen Backendsystem von Smartlab ermöglicht.
„Lisy“ stellt den Betrieb der Ladeinfrastruktur von mehr als 230 Stadtwerken und mehr als 70 Business-Partnern sicher. Diese können nun auch Funktionen des „Chargepilot“ nutzen.
Netzdienliches Laden
Als Beispiel nennen die Unternehmen das kostenoptimierte und netzdienliche Laden an Standorten, an denen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden sollen. Je nach Anwendungsfall lassen sich so nach Unternehmensangaben bis zu 70 Prozent der Ladekosten oder im Schnitt 250 Euro pro Ladepunkt und Jahr einsparen.
Da die Software von Smartlab an die Ladeinfrastruktur angebunden bleibt, können weiterhin alle Ladevorgänge detailliert eingesehen und individuell abgerechnet werden. Die Ladestationen müssen aber nicht mehr einzeln per SIM-Karte an das mobile Datennetz angebunden werden, heißt es bei Smartlab. Ab sofort leite der lokale Smart-Charging-Controller von Chargepilot die Ladedaten über den offenen Schnittstellenstandard OCPP an Lisy weiter.
„Das intelligente Aufladen von Elektroautos inklusive Abrechnung und Kontrolle der Ladevorgänge muss einfach und zuverlässig sein, denn nur so kann der breite Roll-Out der Elektromobilität problemlos erfolgen. Durch unsere Zusammenarbeit mit The Mobility House bewegen wir uns einen weiteren Schritt in diese Richtung und bieten unseren Kunden durch die Vernetzung unserer Systeme einen zusätzlichen Mehrwert“, erklärt Thomas Rahmen, Abteilungsleiter Produkte und Forschung bei Smartlab. (wa)



