Ausbau läuft schneller als erwartet: in Hamburg gibt es bereits mehr als 1.000 Ladestationen für E-Autos.

Ausbau läuft schneller als erwartet: in Hamburg gibt es bereits mehr als 1.000 Ladestationen für E-Autos.

Bild: © Georg Sander/pixelio.de

Mittlerweile beteiligen sich über 150 Stadtwerke am Ladenetzwerk für Elektrofahrzeuge. Auf der Online-Plattform „Ladenetz.de“ finden Elektromobilisten über 8000 Ladepunkte in ganz Deutschland. Neu mit an Bord sind die Stadtwerke Düsseldorf.

Kunden des Versorgers aus Nordrhein-Westfalen können deutschlandweit mit einer einheitlichen Bezahlkarte an allen Tankstellen des Netzwerks laden – abgerechnet wird weiterhin über das Heimatstadtwerk. Doch auch das Stadtwerke-Netzwerk profitiert von dem neuen Mitglied. Smartlab, als Betreiber von „Ladenetz.de“, hat gemeinsam mit den Düsseldorfern einen Testlauf für die zweite Generation der „Laderechnung“ gestartet.

Markteinführung noch dieses Jahr geplant

Die Mitglieder im Ladeverbund rechnen die Ladevorgänge ihrer Kunden über die Software ab. Bislang können die Stadtwerke jedoch nur einen Tarif in dem Tool festlegen und müssen jede Tarifänderung oder Abweichung für bestimmte Kundengruppen über ihren Zahlungsdienstleister abwickeln. Mit der Neuauflage der Anwendung sollen die Versorger selbst die Möglichkeit haben, mehrere und verschiedene Tarife anzulegen und diese selbstständig ändern zu können.

Die Abrechnung über die neue Softwaregeneration wird derzeit bei den Düsseldorfer Stadtwerken getestet. Nach Abschluss der Pilotphase soll das Update für alle Mitglieder noch dieses Jahr zu Verfügung stehen. (ls)

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