Künftig werden wohl immer mehr Privathaushalte über Ladeinfrastruktur verfügen.

Künftig werden wohl immer mehr Privathaushalte über Ladeinfrastruktur verfügen.

Bild: © Herr Loeffler/AdobeStock

Seit Jahresbeginn bieten die Stadtwerke Fürstenfeldbruck (SW FFB) einen eigenen Ladetarif für Wallboxen mit separater Messung an. Der sogenannte "FFBLadestrom" enthält eine Zweitarifmessung mit Strom aus 100 Prozent Wasserkraft, wie das kommunale Unternehmen mitteilt.

Dieser erfüllt wie auch die anderen Stadtwerke-Tarife die Voraussetzung für die Inanspruchnahme der staatlichen Förderung zur Anschaffung der eigenen Wallbox. Denn der Strom für das Aufladen darf ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammen oder von der eigenen Photovoltaik-Anlage.

Wallbox voll förderfähig

Zu den geförderten Kosten gehören der Kaufpreis einer neuen, intelligent ansteuerbaren Ladestation mit 11 kW Leistung, die Kosten für Einbau und Anschluss sowie die Kosten eines Energiemanagement-Systems zur Steuerung. Alle Wallboxen des Kommunalversorgers erfüllen die technischen Bestimmungen für den Betrieb und seien voll förderfähig.

Zudem gelten an den Stadtwerke-Säulen seit Jahresbeginn bessere Konditionen für das Laden. Dazu zähle der Wegfall der Startgebühr. Im Gegenzug steigt der Arbeitspreis moderat um 2 Cent pro kWh an. Damit soll sich ein schnelles Laden zwischendrin noch mehr lohnen.

Ladenetz wird weiter ausgebaut

Um dem steigenden Bedarf von Ladepunkten zu begegnen, baut das lokale Versorgungsunternehmen zudem das eigene Ladenetz weiter aus. Zu den bestehenden sechs Ladestationen kommen weitere drei Säulen dazu. Geplant sind im Frühjahr neue Ladepunkte in Fürstenfeldbruck sowie in der Gemeinde Wörthsee. (jk)

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