Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (von links), Daniela Jost (Leiterin der Abteilung "Entwicklung neuer Geschäftsmodelle" bei den Stadtwerken Düsseldorf), Martin Giehl (Prokurist und bei den Stadtwerken zuständig für die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle), Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Udo Brockmeier.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (von links), Daniela Jost (Leiterin der Abteilung "Entwicklung neuer Geschäftsmodelle" bei den Stadtwerken Düsseldorf), Martin Giehl (Prokurist und bei den Stadtwerken zuständig für die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle), Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Udo Brockmeier.

Bild: © Stadtwerke Düsseldorf

Vor knapp neun Monaten haben die Stadtwerke Düsseldorf das Elektroroller-Angebot "eddy" in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gestartet.
Mehrere tausend Kunden haben sich seitdem registriert. Aufgrund des guten Zuspruchs wird die Flotte nun von 100 auf 300 Roller und im Laufe des Sommers weiter auf 500 ausgebaut. Gleichzeitig wird das Geschäftsgebiet deutlich ausgedehnt. Wichtige Ziele wie beispielsweise die Uni, der Aquazoo oder das Strandbad Lörick gehören auf Wunsch der Kunden künftig zum Geschäftsgebiet von "eddy" dazu.

Oberbürgermeister Thomas Geisel und Stadtwerke-Chef Udo Brockmeier gaben jetzt den Startschuss für die Erweiterung. Das Sharing-Konzept biete die Möglichkeit, sich abgasneutral fortzubewegen, entlaste die städtischen Straßen und reduziere damit die Umweltbelastung, so der Oberbürgermeister.

"Ein Stück moderner Sektorenkopplung"

"Eddy wird ein wichtiger Bestandteil künftiger urbaner Mobilität sein", bekräftigte Stadtwerke-Chef Udo Brockmeier. Das E-Scooter-Angebot  aei ein Stück moderner Sektorenkopplung. "In Kombination mit weiteren Sharing-Konzepten mit einer klugen Vernetzung mit dem ÖPNV bei Hard- und Software sowie durch steigende Attraktivität in Sachen Verfügbarkeiten und Reichweite wird der Umweltverbund angegangen", erklärte Brockmeier.

Aufbau von Mobilitätsstationen

Der Umweltverbund meint alternative Mobilitätsangebote zum motorisierten Individualverkehr. Die Stadt Düsseldorf, die Rheinbahn und die Stadtwerke arbeiten gemeinsam an der Errichtung von Mobilitätsstationen, an denen der ÖPNV idealtypisch mit Sharing-Angeboten kombiniert wird. Ziel ist die Vermeidung von Kohlendioxid- und Stickoxid-Emissionen.

Die mehrheitlich zum EnBW-Konzern gehörenden Stadtwerke bieten das E-Scooter-Sharing in Kooperation mit dem Berliner Start-up "emmy" an. Die Kunden können die E-Roller des spanischen Herstellers Torrot per Handy-App entleihen und zurückgeben. Die Ausleihe kostet 19 Ct. pro Minute. Anmeldung und Führerscheinprüfung erfolgen über die Homepage. Weitere Informationen gibt es unter: eddy-sharing.de (hoe)

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