Mittlerweile 72 Prozent der Deutschen würden sich laut einer aktuellen Umfrage der dena für ein Auto mit alternativem Antrieb entscheiden, wenn der Kaufpreis der selbe wie bei einem klassischen Verbrenner wäre. Damit hält der positive Trend aus den Vorjahren an (2018: 60 Prozent, 2017: 50 Prozent), allerdings ändert sich die Zustimmung für einzelne Technologien.
Während sich vergangenes Jahr noch 24 Prozent der Befragten für ein E-Auto entschieden hätte, sind es 2019 „nur“ noch 17 Prozent. Wasserstoff hingegen gewinnt deutlich an Interesse. Ein Drittel der gut 1000 Befragten würde sich ein Brennstoffzellenfahrzeug anschaffen. Vergangenes Jahr waren es nur 15 Prozent. Nur bei jedem Fünften würde die Wahl auf reinen Verbrenner (Benzin: 13 Prozent, Diesel: Acht Prozent) fallen.
Verbraucher sehen sich nicht gut informiert
Damit decken sich die Ergebnisse der Umfrage, die Forsa Ende November durchgeführt hat, mit der aktuellen Marktentwicklung alternativer Antriebe. Im Oktober nahmen Brennstoffzelle, Batterie und Co. erstmals die zehn Prozent Hürde. So groß das Interesse an neuen Technologien unter der Motorhaube, so geirng schätzen die Befragten allerdings ihr Wissen über diese ein.
Während über 70 Prozent angegeben haben „eher gut“ über Benziner und Diesel informiert zu sein, denken nur 52 Prozent der Befragten, dass sie beim Thema Elektroautos Bescheid wissen. Bei Hybridantrieben und Wasserstoff sieht es noch düsterer aus. Hier haben nur 39 bzw. 27 Prozent den Durchblick. Nach Einschätzung der dena zeigt dies, wie wichtig Informationen über die Mobilität der Zukunft für Verbraucherinnen und Verbraucher sind. (ls)
