Der Mobilitätsdienstleister EWE Go hat ein neues Geoinformationssystem entwickelt, das Ladesäulenbetreiber bei der Suche nach den passendsten Standorten für neue Ladeinfrastruktur unterstützt.

Der Mobilitätsdienstleister EWE Go hat ein neues Geoinformationssystem entwickelt, das Ladesäulenbetreiber bei der Suche nach den passendsten Standorten für neue Ladeinfrastruktur unterstützt.

Bild: © TheSupporter/Adobestock

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) erwartet einen drastischen Rückgang der Mittel für den Umweltbonus. Der Verband stützt sich dabei auf Planzahlen des Klima- und Transformationsfonds (KTF) der Bundesregierung. „Wenn das wirklich so kommt, erleben wir gerade einen weiteren Akt des Verwirrspiels beim Umweltbonus“, beklagt ZDK-Präsident Arne Joswig.

Im Klima- und Transformationsfonds (KTF) der Bundesregierung sind laut ZDK für das kommende Jahr 4,7 Milliarden Euro für die Förderung der Elektromobilität vorgesehen. Nach Informationen des Verbands seien davon aber nur noch knapp 810 Millionen Euro für den Kauf von E-Fahrzeugen vorgesehen. Das seien rund 600 Millionen Euro weniger als die bisher genannten 1,4 Milliarden Euro für 2024.

Im Dezember kommt wieder das Strohfeuer

Weder die Autohäuser noch die Kundinnen und Kunden seien noch in der Lage, den Kauf eines E-Fahrzeugs vernünftig zu planen. „Das wird den von der Bundesregierung postulierten Hochlauf der E-Mobilität weiter bremsen“, prognostiziert der Verband.

Die geplante weitere Reduzierung des Fördertopfes werde dazu führen, dass es im Dezember wieder zu einer Jahresendrallye bei den Kfz-Zulassungen der E-Fahrzeuge kommt. Denn nicht nur der Fördertopf schrumpfe deutlich stärker als erwartet. Auch die Fördersätze pro Fahrzeug werden ab 2024 reduziert.

„Um den Straßenverkehr klimafreundlich zu gestalten, brauchen wir stabile Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch, dass die Bundesregierung weiterhin ein positives und verlässliches Förderumfeld aufrechterhält. Zurzeit erleben wir leider das komplette Gegenteil. Daher darf sich niemand wundern, wenn die Zahl der Auftragseingänge bei E-Fahrzeugen zurzeit in den Keller rauscht“, betont der ZDK-Präsident. (wa)

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