Wer kaum Möglichkeiten hat, sein Auto zu laden, kauft sich auch kein Elektrofahrzeug.

Wer kaum Möglichkeiten hat, sein Auto zu laden, kauft sich auch kein Elektrofahrzeug.

Bild: © mmphoto/stock.adobe.com

In einem nach wie vor rückläufige Fahrzeugmarkt schaffen es Autos mit alternativem Antrieb, sich dem Trend zu widersetzen. Nach den ersten sechs Monaten liegen sie bei den Neuzulassungen mit einem Zuwachs von 14,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. 44,3 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen des ersten Halbjahrs waren mit alternativen Antrieben ausgestattet.

Nahezu ein Viertel waren Neuwagen mit Elektroantrieb, also Batterie, Plug-In oder Brennstoffzelle. Der Verkauf von batterieelektrischen Autos (BEV) legte gegenüber den Vorjahresmonaten um 26,2 Prozent zu. BEW erreichten damit einen Anteil von 13,5 Prozent an den Neuzulassungen.

Audi und BMW mit hohem Alternativ-Anteil

Bei den alternativ angetriebenen Pkw deutscher Marken liegt Audi innerhalb seiner Neuwagenflotte mit einem Anteil von 69,3 Prozent vorn. BMW folgt mit einem Anteil von 63,7 Prozent. Unter den Importmarken mit fünfstelligen Neuzulassungszahlen erreicht Volvo innerhalb seiner Flotte einen Anteil von 90,8 Prozent. Toyota folgt mit 72,5 Prozent.

Bei BEV führt Tesla die Importmarken mit einem Anteil von 100 Prozent und 18.259 Elektrofahrzeugen weiterhin als anteils- und volumenstärkste Marke an. (wa)

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