Bis zu 60 Prozent höhere Materialkosten als beim Verbrenner fallen beim E-Auto an.

Bis zu 60 Prozent höhere Materialkosten als beim Verbrenner fallen beim E-Auto an.

Bild: © Tesla

China ist nach wie vor der Marktführer in Sachen Elektromobilität. Über eine Mio. E-Fahrzeuge sind im Reich der Mitte unterwegs. Allein vergangenes Jahr wurden rund 580 000 E-Autos verkauft – 72 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. Auch die USA konnten ihre Verkaufszahlen von 160 000 Pkws im Jahr 2016 auf  280 000 Stück im Jahr 2017 steigern. Insgesamt berechnet die Internationale Energie Agentur (IEA) in ihrem „Global Electric Vehicle Outlook“ ein Marktwachstum für Elektrofahrzeuge sowie Plug-in-Hybrid-Modelle von rund 54 Prozent im Vorjahresvergleich.

Somit sind rund drei Mio. Autos mit einem alternativen Elektroantrieb auf den Straßen unterwegs – mehr als je zuvor. Während China an der Spitze des E-Mobilitätsmarktes rangiert, liegen die Nordeuropäer bei den Neuverkäufen im Jahr 2017 vorne. Norwegen hält mit 39 Prozent den größten Marktanteil, gefolgt von Island mit 12 Prozent und Schweden mit sechs Prozent. Auch in Deutschland hat sich die Zahl der Elektroautos im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Über 3,4 Mio. Ladesäulen weltweit

Hinzu kommen die Absatzsteigerungen im Bussegmet: Waren im Jahr 2016 345 000 Elektrobusse unterwegs, waren es 2017 bereits 370 000. Mit zirka 250 Mio. Fahrrädern und Rollern bleiben die Zweiräder angefochten an der Spitze des E-Mobilitätsausbaus. Mehr Elektrofahrzeuge brauchen mehr Ladeinfrastruktur und so deckt sich das Wachstum der E-Autos in etwa mit der Zahl der privaten Ladestationen. Ergänzt werden die drei Mio. Ladesäulen im Heim- und Gewerbebereich von rund 430 000 öffentlichen Lademöglichkeiten. (ls)

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