Das Whitepaper von Lünendonk & Hossenfelder soll Entscheidungsträgern als Grundlage dienen, was bei der Planung, Installation und dem Betrieb von E-Ladeinfrastrukturen alles beachtet werden muss.
Denn diese stellen Betreiber von kommerziell genutzten Gebäuden vor Herausforderungen. Mit einer zunehmenden Verbreitung von batterieelektrischen Fahrzeugen sowohl bei Arbeitnehmern und Kunden als auch in den Unternehmensflotten steigt der Bedarf an Auflademöglichkeiten.
Europäische Anforderungen
Das Europäische Parlament hat in einer Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden festgelegt, dass neue Wohngebäude mit mehr als zehn Parkplätzen ab 2025 mit einer Verkabelung zur Installation von Ladestationen ausgestattet sein müssen.
Bei gewerblich genutzten Immobilien müssen 20 Prozent der Parkflächen nachrüstbar und ein Ladepunkt verfügbar sein. Derzeit steht nach Angaben des ADAC nur in vier Prozent der Tiefgaragen eine Steckdose zur Verfügung. Bei Parkflächen sind eine Wallbox oder Ladesäule nur in zwei Prozent der Fälle bereits installiert.
Aufwendige Vorarbeiten
Der Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastrukturen ist anspruchsvoll. Unter anderem sind Sicherheitsanforderungen, Abrechnungen, Betreiberverantwortung, unterschiedliche Ladesysteme, Lastmanagement und viele weitere Aspekte sind bei der Konzeption zu beachten.
Gerade für Unternehmen stellt sich zudem die Frage, wie sie eine Ladeinfrastruktur für Elektromobilität effizient bewirtschaften. Darüber hinaus stehen unterschiedliche Förderprogramme bereit. (ab)


