Deutschland

Forscher untersuchen Chancen der CO2-Lagerung im Meeresboden

CO2-Einlagerungen im Meeresboden könnten beim Kampf gegen den Klimawandel helfen. Forscher untersuchen, ob das ein Risiko in der Nordsee ist.
28.05.2019

Gasbläschen am Meeresgrund sind nicht unbedingt ein Problem für die Flora und Fauna unterwasser, so zumindest die aktuelle Forschung.

Das Treibhausgas Kohlendioxid kann im Meeresboden der Nordsee gelagert werden – selbst wenn Bohrlöcher den Untergrund undicht machen. Zu diesem Schluss kommt ein Team von Wissenschaftlern unter Leitung des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel. Die Untersuchungen zeigten, dass das Gas nicht in die Atmosphäre gelange, wenn es aus Leckagen ausströmt, sondern im Meer verbleibe. Das gelöste CO2 werde dann durch Gezeitenströmungen in der Nordsee schnell verteilt.

Trotz der globalen Erwärmung konnten die vom Menschen gemachten CO2-Emissionen bislang nicht reduziert werden. Da…

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