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"Unsere Modellierungen zeigen, dass das Stromgroßhandelspreisniveau bei einer Umsetzung des nun vorliegenden Kohleausstiegspfads moderat über dem Niveau eines Vergleichsszenarios ohne Kohleausstieg liegt", so Mirko Schlossarczyk, Strommarktexperte der enervis energy advisors GmbH.

Der nun beschlossene Pfad bei der Braunkohle führe zu einem im Jahresmittel um etwa einen Euro/MWh geringeren Strompreisniveau gegenüber einem bisher von der Branche unterstellten Braunkohleausstiegspfad, teilte das Beratungsunternehmen mit.

Annahmen für Baseprodukt

Der Börsenstrompreis Baseprodukt des Szenarios Kohleausstieg 2038 liegt im Jahr 2026 etwa 2,50 Euro/MWh über einem Vergleichsszenario ohne Kohleausstieg. Im Jahr 2030 werden im Jahresmittel ungefähr 3 Euro/MWh höhere Preise erwartet als im Vergleichsszenario.

Im Durchschnitt der Jahre bis 2035 bis 2038 liegt das Preisniveau des Jahresbasepreises circa 1 Euro/MWh über dem Vergleichsszenario. Allerdings zeigen die Ergebnisse der Szenariomodellierungen von enervis auch, dass die Diskussionen um die Versorgungssicherheit erst am Anfang stehen dürften. (gun)

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