Deutschland

DIW-Studie empfiehlt deutlich schnelleren Braunkohleausstieg

"Mit diesem [Abschalt-]Plan verbraucht die Energiewirtschaft frühzeitig den Großteil des Deutschland zur Verfügung stehenden Emissionsbudget", heißt es vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Im Auftrag des Naturschutzbundes BUND erkennen die Forscher, das dafür vor allem die langen Laufzeiten der Braunkohlekraftwerke verantwortlich sind.
13.02.2020

Bis 2038 will die Bundesregierung aus der Kohle aussteige.

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) könnte Deutschlands Budget für CO2-Emissionen bereits im Jahr 2040 aufgebraucht sein. Sollte die Bundesregierung den Kohleausstieg wie geplant durchziehen, könnten nicht die nötigen Mengen an Treibhausgas eingespart werden, so die Forscher. Schuld daran wären vor allem die langen Laufzeiten der Braunkohlekraftwerke.

"Die Berechnungen belegen, dass bei gleichbleibendem Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem vorgelegten Abschaltplan für Braun- und Steinkohlekraftwerke die Klimaziele nicht erreicht werden können, wenn nicht…

Weiterlesen mit ZFK Plus

Lesen Sie diesen und viele weitere Artikel auf zfk.de in voller Länge.
Mit einem ZfK+-Zugang profitieren Sie von exklusiven Berichten, Hintergründen und Interviews rund um die kommunale Wirtschaft.
Jetzt freischalten

Sie sind bereits Abonnent? Zum Log-In