Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), reagiert auf die US-Drohungen.

Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), reagiert auf die US-Drohungen.

Bild: © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat ein Landesprogramm für den Umstieg auf Öko-Energie in privaten Haushalten in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt. «Wir werden ein eigenes, unbürokratisches Förderprogramm für private Haushalte auflegen für Photovoltaikanlagen und die Umrüstung von Öl- und Gasheizungen», sagte Schwesig am Mittwoch im Landtag. Details zu dem geplanten Programm, wie Umfang, Start und Förderbedingungen, nannte sie in ihrer Rede in der Aktuellen Stunde des Landtags nicht. Thema der Aktuellen Stunde waren die Energiesicherheit und Energiepreise.

Schwesig begrüßte, dass auch der Bund ein solches Programm vor allem für Öl- und Gasheizungen vorhabe. «Das wäre sehr passend, dass vom Bund was kommt und wir es als Land flankieren, weil gerade bei uns die Menschen kleinere und mittlere Einkommen haben», sagte sie. «Deswegen wäre es gut, wenn wir das gemeinsam auf den Weg bringen und die Menschen hier im Land konkret unterstützen.»

Habeck: Förderprogramm in Arbeit

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte am Dienstag bei einem Besuch in Thüringen angekündigt, dass Haushalte künftig einen finanziellen Anreiz bekommen sollen, wenn sie ihre Öl- oder Gasheizung auf erneuerbare Energien umstellen. Das könnte beispielsweise für den Umstieg auf Wärmepumpen gelten. Wie hoch die Förderung bei dem Austauschprogramm ausfalle und wann es starte, werde noch geklärt. (dpa/amo)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper